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..on the road again..

Juli 30th, 2010

Etwas mehr als ein Monat ist vergangen seid meinem letzten Eintrag, dies aus dem einfachen Grund, dass ich a: sehr viek unterwegs war, und B: dass es im Outback noch kein WiFi gibt.
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In Sydney verbrachte ich noch ein paar Tage bei Chris und ihren Freunden, bevor mich Mitch (das zweite Aussie-Snowboardtalent) eingeladen hat mit ihm nach Perth zu fliegen. Naja, Perth liegt ja nicht gerade um die Ecke…bin dann halt von der Eastcoast mal quer durch Australien in den erheblich wärmeren Westen geflogen und bei ihm in seiner Kackerlacken verseuchten Bude eingezogen. Er hat mir dann Perth gezeigt. Eine Millionenstadt die einem aber nie das Gefühl gab in einer Solchen zu sein. Sehr viele Parks, viele Gewässer zum gemütlich rumhängen, seine Familie kennengelernt und seine “etwas” gar rundliche Schwester die sich aus irgendeinem Grund Bob nennt…Das Nachtleben in Perth lässt sich auch sehen, ziemlich klein und übersichtlich, aber die Leute in Perth wissen schon wie mans krachen lässt. Nach 4 Tagen musste Mitch dann geschäftlich kurzfristig verreisen, was mich natürlich auch dazu brachte, mal wieder einen Flug zu buchen und 4 Stunden später nach Cairns zurück an die Eastcoast zu fliegen.
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Da angekommen, verbrachte ich mal wieder eine Nacht am Flughafen, da es halt unmöglich ist, um 3 Uhr morgens irgend in ein Hostel einzuchecken. Paar Stunden später packte ich meine Sachen um Gilliganshostel im Zentrum der kleinen Stadt aus. Endlich wieder Sommer (25-30 Grad), einen Pool, eine riesige Party und Bar-Area in welcher am Abend von Frauen-Oel-Kämpfen, über Livebands bis hin zu WM Liveübertragungen alles geboten wurde. Da durfte ich dann auch mitansehen wie England nach der EM 2000 mal wiedermal von einem Idiotenschirigespann aus dem Turnier geboxt wurde. Allerdings, wer solch Spiele abliefert hat es auch nicht anders verdient. Gewinn ich halt das Tippspiel bei Ron wieder nicht…..
In meinem Zimmer hab ich ein paar supercoole Leute kennengelernt mit denen die eine Woche in Cairns sehr schnell rum ging. Während dieser Zeit gingen wir auch an ein Reggae-Festival im Amphitheater von Kuranda. Ein Festival mitten im Regenwald, genial. Später hab ich mir dann einen Mazda-Camper-Van namens Betty gekauft. Mit dieser alten Mühle machten sich Katinka und Mya, 2 Deutsche aus meinem Zimmer in Cairns, und ich auf den Weg nach Port Douglas und Cape Tribulation. Von nun an hiess es, Campingplatz anstatt Hostel. Am Cape Tribulation haben wir uns diverse Strände angesehen, die nicht nur am Meer (oh wunder..), sondern auch direkt am Regenwald liegen. Wunderschön!! In kristallklaren Bergflüssen gebadet, Dschungelwalks gemacht und Katinka wurde von einem Emu gejagt, es war ziemlich was los…
Via Cairns, wos dann Abschied nehmen von Mya hiess, sind Katinka und ich in Richtung Outback gedüst. Via Milla Milla Falls gings nach Karumba an der nördlichen Küste Australiens. Wunderbar warm, viele lange Gespräche während der langen Fahrt durchs Nichts und millionen von toten Känguruhs. Ich glaub die sind
alle extrem suizidgefärdet und kurz vor dem Aussterben! Via Mt Isa gings nach Tennant Creek durch die Wüste des Northern Territory. Obwohl die Landschaft ziemlich kahl ist, hat sie dennoch extrem viel zu bieten. Meterhohe Termitenhügel, Dingos, riesige Adler, tote Kühe und sogar auch lebende Kängurus haben wir gesehen. Die Pflanzen verändern sich auch in Regelmässigen Abständen, von kahlem dürrem Gras über üppige Bäume bis hin zu abgebranter Stepe. Unterwegs trifft man auf den Free-Camping-Areas immer wieder nette Leute, die Meisten pensionierte Aussies die wie die Holländer mit ihren Caravans durch die Gegend gurken.
Natürlich ist unsere Betty auch mal kurzzeitig gestorben, dank der Hilfe von anderen Campern haben wir die Kiste aber wieder zum laufen gebracht und später in Tennant Creek von den grössten Abzockern Australiens “reparieren” lassen.
In Daly Waters gingen wir in ein berühmtes Outback-Pub. Voll behangen mit Unterwäsche, Geldscheinen, Ausweisen, Batches und und und…sieht extrem geil aus und macht diese Bude sehr gemütlich. Frühstück nach Cowboy Art gabs da für uns: 300 Gramm Rumpsteak, 2 Spiegeleier mit Toast…und das morgens um 9. Mir war danach gar nicht nach “Auf-in-den-Tag” zumute, eher “Ab-zurück-ins-Bett”…
Via Kakadu Nationalpark, wo wir in Pools von Wasserfällen gebadet, in Hotsprings aufgewärmt (ja in Zentralaustralien wirds saukalt..) und viele schöne Aussichten genossen haben, sind wir dann nach Darwin zurück in den Sommer gereist. An der Esplanade gefrühstückt, in der künstlichen Lagune mit Wellenmaschine abgekühlt, in den Bars ein paar Bier getrunken und um 5 Uhr morgens fast aus einer Solchen geworfen worden. Allerdings nicht weil wir so voll waren oder randaliert hätten, Katinka ist während des WM Spiels Deutschland – Uruguay nach 30 min eingepennt. Grundgenug uns zu beten doch bitte zu gehen…Auf der Strasse hat mir dann ein Fischer ein tiptop funktionierendes TomTom GPS Gerät für ganze 20 Dollar angeboten. Er wolle es nicht mehr und probiere seine ganzen Habseeligkeiten zu verkaufen, Deal, gekauft!!
In Darwin haben wir ein paar Mal wild gecampt auf öffentlichen Parkplätzen, aber ohne grosse Probleme. Einmal am Montagmorgen von einem netten Security verwarnt worden, dass es denn beim nächsten Mal 150$ Busse pro Person gäbe…aber ansonsten no problem.
Hier habe ich es auch endkich geschafft mal zum Arzt zu gehen. Meine ca 7 entzündeten Moskitostiche welche sich alle zu Vulkanähnlichen 4mm grossen und ziemlich tiefen Löchern entwickelt haben plus 2 entzündete Finger nach dem Affenbiss in Bali haben mich dazu bewogen…2 Minuten Sprechstunde, ein Rezept für Antibiotika = 70$!!! Naja, immerhin wieder gesund und Katinka muss mich nicht mehr täglich verarzten.
Von Darwin aus sind wir dann in den Litchfield Nationalpark gegangen, wo wir Lookouts erklommen und nochmals in Waterfalls gebadet haben. Einfach genial!! Unzählige Fliegen machten das Abendessen draussen etwas schwierig, aber die ca 10 Känguruhs auf der Wiese beim Campingplatz machten diese nervigen Fliegen fast vergessen.
Die Devils Marbles waren ebenfalls sehr beeindruckend, riesige Steinmurmeln die einfach so in der Wüste rumliegen. Googelt die Devils Marbles mal..fantastico!!
Nach weiteren 1000km sind wir dann in Alice Springs angekommen und dann leider auch etwas länger geblieben als geplant. Der so hervorragend repatierte Starter unserer Betty war schon wieder am Arsch!! Fuck, natürlich an einem Sonntag. Immerhin konnten wir am Montag weiter und vis die West Mc Donald Ranges zum Ayers Rock, der Aboriginesstätte schlechthin. Hierzu sei noch kurz gesagt, dass Aborigines alles ziemlich hässliche Alkoholiker sind und abartig stinken. Ohne Witz, die saufen sich täglich die Hucke voll und mit Hygiene habens die irgendwie nicht so!! Egal, der Ayers Rock war genial!! Wunderschön und beeindruckend wie dieser rote Fels im Nichts aus dem Boden ragt. Kata Tjuta haben wir uns auch angesehen bevors dann zum Kings Canyon ging. Eine 3 stündige Wanderung führte uns durch den Grand Canyon Australiens. Abartig geil und für mich noch fast spektakulärer als der Ayers Rock!! Die ganzen Felsschichten und Felswände in verschiedenen rötlichen Farbtonen, herrlich!!
Tja und dann gings via Glendambo nach Adelaide. Als wir losgefahren sind, hat mich das TomTom Gerät freundlich darauf hinfewiesen, dass ich nach 1016 Kilometern bitte links abbiegen soll….In Adelaide sind wir nur kurz geblieben. Ein Rundgang durch die Stadt, ein Abendessen mit paar Bier im Irish-Pub und die erste Parkbusse die ich wie von zu Hause gewohnt sofort zerrissen habe.
Auf dem Weg zur Great Ocean Road ganz im Süden, haben wir auf einem Campingplatz einen aktiven, herumlaufenden und kletternden Koalabären gesehen. Damit ist also definitiv belegt, dass die nicht nur in Bäumen rumhängen, fressen und schlafen!!
Und dann Great Ocean Road, das letzte Highlight unserer Reise durch Australien. London Bridge, die 12 Apostel, superschöne Buchten und wohl eine der schönsten Strassen der Welt bildeten den Abschluss bevors nach Melbourne ging, der letzten Station meiner Reise. Katinka ist leider gestern schon abgereist. Wir hatten eine geniale Zeit auf kleinstem Raum in unserem Van, 10500km ohne Langeweile, viele Gespräche, viel zum Lachen, Nachdenken und viiiiiiel zum geniessen. War fantastisch dieser Trip!!!
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Die ganzen Eindrücke lassen sich auch kaum richtig weder beschreiben, noch fotografieren. Die unendliche Weite des Outbacks, man muss es erlebt haben. That’s Australia!!!
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So, viel mehr kommt mir gerade nicht mehr in den Sinn. Bin noch 2 Wochen in Melbourne bevors dann zurück in die Schweiz geht. Dass ich mich darauf wirklich freue würde ich jetzt nicht behaupten…naja…Bevor ich zurück komme gibts sicher noch einen Blog über Melbs…so stay tuned!!
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Cheers!

..kalt..eiskalt..

Juni 15th, 2010

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Bali 35 Grad, angenehm, ein wenig feucht, aber nach knapp 8 Monaten im tropischen Klima habe ich mich total daran gewöhnt. 10 Stunden später trotte ich in Sydney aus dem Flughafen in Shorts und Shirt, 15 Grad!! Oh my god, um mein Empfinden in diesem Moment zu beschreiben gibts nur eins: Ich habe mir den Arsch abgefroren…
In der Schweiz würde ich wohl die Winterkleider in die Ecke schmeissen und Shorts montieren, aber hier??? Nichts wie rein in einen Shop und mal warme Kleider kaufen.
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Ich wurde von Christine am Flughafen abgeholt. Sie habe ich vor ein paar Monaten in Pai getroffen. Sie hat mir dann gleich mal die wunderschöne Gegend im Süden von Sydney gezeigt rund um Curnella Beach. Suburbs von
Grossstädten sind voll chillig und gemütlich. Bin dann bei ihr und ihren Eltern eingezogen (hier ist es anscheinend normal mit 27 noch bei den Eltern zu wohnen..) eingezogen, eigenes Zimmer, King-Size Bett und 3 Bettdecken. Die benötigt man hier auch, nachts um die 10 Grad und aus irgeneinem Grund haben die hier vergessen Heizungen in ihre Häuser einzubauen…Am nächsten Morgen musste Chris arbeiten, so durfte ich einige Stunden mit Ms Kapp und ihren 7 Häckelgruppen-Freundinnen verbringen. Ein erstes unvergessliches Erlebnis…
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Das erste Weekend verbrachten wir mit vielen Freunden von Chris in Sydney Down Town. Kings Cross ist DIE Ausgangsmeile hier. Coole Pubs, gute Leute und da ich ausschliesskich mit Locals unterwegs bin, gehen wir in Clubs und Pubs die “normale” Touristen nicht kennen. So lebe ich ein wenig das Local-Life. Natürlich gingen wir zur Harbour Bridge, Operahouse, Darling Harbour, The Rocks-Viertel und genossen den Sonnenuntergang mit einem von zahlreichen guten Bieren im Hafen von Sydney.
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Die nächsten 4 Tage dürften sowohl für mich wie auch meine. zwei Aussie Freunde Chris und Mitch unvergesslich bleiben. Wir fuhren 500km in den Süden nach Thredbo. Nicht etwa um an einen Beach zu liegen, nein, wir gingen Snowboarden!! Richtig, in Australien gibts tatsächlich Berge (Hügel) mit Schnee. Auf dem langen Weg ins Skiresort sahen wir Lamas, Kakadus und hätten beinahe ein Känguruh über den Haufen gefahren…Auch nicht alltäglich…
Natürlich sind Chris und Mitch, beide noch nie auf einem Snowboard gestanden und Schnee kannten sie mehr oder weniger nur vom Hörensagen. Also mieteten wir Equipment und los gings. Traumhaftes Wetter, sagenhafte 12cm Schnee und enorm viele Lacher am ersten Tag. Wer hätte gedacht, dass ich 7 Tage nachdem ich in Bali noch am surfen war, zwei Aussies das Boarden beibringen würde. Mitch hatte den Dreh ziemlich schnell raus, Chris dagegen hatte ein wenig mehr Mühe. Trotzdem hatten alle enorm viel Spass. Ich bin naturlich ein paar Stunden für mich gefahren und habe den kleinen Funpark mit Rails und Boxen unsicher gemacht. Oh man, wie ich das Boarden vermisst habe…
Den letzten Abend bevors zurück nach Sydney geht, verbrachten wir in einem Outdoor-Hot-Top unter klarem Sternenhimmel mit ein paar Drinks, das Leben kann so schön sein.
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Die nächsten 2-3 Tage werde ich noch in Sydney bleiben bevors dann weitergeht in Down-Under. Wohin genau weiss ich allerdings noch nicht…
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Stay tuned!

..Indonesia..

Juni 7th, 2010

Nach langer Zeit auf Achse, etwas Sightseeing in Singapore war es wieder einmal Zeit an den Strand zurueckzukehren. Wo ging das besser als in Bali. Nach einem kurzen Flug nach Denpasar bin ich spaet am Abend ohne Hotelzimmer in Kuta gelandet, der Partymetropole auf Bali. Natuerlich waren alle Guesthouses und Hotels so ziemlich ausgebucht oder jenseits von meinem geplanten Budget. Zum Glueck traf ich dan Mons, einen Schweden bei dem ich ins selbe Zimmer einziehen konnte. Nun hatte ich also bereits wieder einen “Reisepartner”, oder besser gesagt Surf-Buddy. Praktisch jeden Tag gings gegen Mittag in die Wellen, surfen ein paar Stunden, zum relaxen ein bisschen an die Sonne liegen und dann zurueck aufs Board. Fuehlte sich sehr gut an mal wieder was fuer die Fitness zu tun, Surfen ist ein kompletter Sport bei dem der Koerper extrem beansprucht wird. Trotzdem fanden wir immer wieder die Kraft uns ins Nachtleben von Kuta zu stuerzen und die riesigen Clubs (4-5 Stoeckig) unsicher zu machen bis ins Morgengrauen oder im Apacheclub zu live Reggaemusic den Schweizermeistertitel des FC Basel zu feiern!!! (Gruss an alle YB Fans……)
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Natuerlich sind wir nicht nur am Kuta Beach surfen gegangen, wir haben uns auch in die Fluten von Uluwatu und Padang Padang getraut. Bei Interesse, checked ein paar Surfvideos auf youtube….WOW!!
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Kuta ist aber nicht das wahre Bali und erst recht nicht Indonesien. Es erinnert eher an eine australische Exklave da Kuta der Hauptreiseort fuer australische Surfer und jugendliche Trunkenbolde ist. Deshalb machten wir uns auf den Weg nach Gili Trawangan. Eine Mini-Insel nordwestlich von Lombok. Wunderschoene Trauminsel zum Surfen, Tauchen, schnorcheln, rumhaengen und das Leben geniessen. Bei zwei Dives sind wir sogar mit Schildkroeten getaucht, wohl das langsamste und chilligste Tier auf der Welt. Atemberaubend. Die Zeit raste aber auch in Gili Trawangan und nach ein paar unglaublichen Sonnenuntergaengen und 10 schoenen Tagen sind wir via Lombock nach Bali zurueckgekehrt. Zu meiner Freude ist Lise, eine Norwegerin, von Sri Lanka nach Bali zurueckgekommen um noch ein paar Tage mit uns zu verbringen. Mit ihr bin ich dann per Motorbike (mal wieder) quer durch Bali gefahren die letzten paar Tage und haben uns eine ganz andere Welt auf Bali angeschaut. Ubud, eine kleine Stadt ziemlich im Zentrum von Bali ist eine Oase der Ruhe und Entspannung. Bei Massagen, 5 stuendige Spa-Treatments, sehr gutes Essen und Luxushotels (fuer 35 CHF…) liessen wir es uns extrem gutgehen. Die umliegenden Vulkane, Reisfelder und Reisfeldterrassen waren ebenfalls einen Ausflug wert, einfach genial.
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Heute bin ich zurueck in Kuta, allerdings nur noch fuer eine Nacht. Morgen Abend 11.50pm fliege ich nach Sydney um paar alte Freunde wieder zu treffen und dann die Ostkueste zu bereisen fuer ca 2 Monate. Wird sicher ebenfalls eine ganz geile Zeit und freue mich riesig drauf.
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An dieser Stelle moechte ich auch noch offiziell informieren, dass ich meine Reiseplaene drastisch geaendert habe. Da ich ein Jobangebot von der RADO bekommen habe, welches ich nicht ausschlagen wollte, werde ich am 13.08.10 zurueck in der Schweiz sein. Dies wird aber nicht das Ende meiner Reise sein, es ist nur ein knapp 5 Monatiger Unterbruch. Ich werde bis maximal Ende Januar 2011 in der RADO arbeiten und dann meine Reise voraussichtlich in Kanada fortsetzen. Meine Reiselust ist noch lange nicht gestillt, die Welt hat noch viel zu viel zu bieten als dass ich mich bereits wieder in der Schweiz niederlassen moechte. Trotzdem freue ich mich euch alle bald wiederzusehen.
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Bis dahin gibt es aber sicher noch den einen oder anderen Blog zu lesen und bald mal wieder ein paar Bilder anzuschauen.
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Stay tuned.

..singa BUR..

Mai 12th, 2010

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Als ich im Taxi unterwegs war an den Flughafen in Hanoi, wurde mir mal wieder bewusst, dass Reisen eben auch Abschied nehmen heisst. Die Poonkdo-Crew zu verlassen und mich in den Flieger nach Singapore zu setzen, sagen wirs mal so, ich war nicht wirklich happy. Immerhin hatte ich im Flugzeug drei Sitze zur Verfügung, somit konnte ich meinen letzten nachmittäglichen Bia-Hoi Rausch gemütlich ausschlafen…
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In Singapore angekommen, musste ich mir am Flughafen eine Übernachtungsmöglichkeit suchen. Um halb drei morgens fand ich dann mein “Bett” auf einer Sitzbank im Burger King. Bequem war natürlich anders, aber immerhin ein paar Stunden Schlaf. Als ich um 7am verwachte, dachte ich zuerst ich wäre noch in einem Albtraum, 5 monstermässige englische Frauen verschlangen 50cm neben mir Double Whoppers. Ich war ziemlich froh, dass die Küche geöffnet war, ich bin mir sicher, die hätten sonst mich gefressen…..
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Da war ich nun. Singapore, eine Millionenstadt der Hypermoderne, mit genialem MTR U-Bahnnetz, vielen Schlipsträgern und Carrefours mit Tiger Fondue im Angebot. Das Bar und Pub Leben ist ebenfalls hervorragend, täglich Live-Music überall und gutes Bier. Allerdings zählt Beer hier zu den Luxusgütern: 16$ für einen Pint!!! Für dieses Geld hätte ich in Vietnam 60(!) Bier gekriegt zum Vergleich. Mein Leutnant im Militär hätte seine helle Freude gehabt an den am Boden markierten Raucherzonen in den Outdoorbars (sorry Thomas..hehe), Rauchen wird hier extrem bekämpft und wird mit 500$ bestraft wer sich dem Gesetz wiedersetzt.
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Die 6 Tage die ich hier verbracht habe, sind wie im Flug vergangen. Viele Kilometer herumspatziert und mir alles angesehen. Die Aussicht vom 71. Stock im Swissotel war atemberaubend, den Typen der die Klimaanlage erfunden hat, vergöttere ich nun und jede Stadt der Welt sollte einen ähnlich hohen Anteil an schönen Frauen haben wie Singapore. 30-35 Grad sind ja nicht so schlimm, aber gefühlte 300% Luftfeuchtigkeit machen einem das Leben hier ein klein wenig unangenehmer…
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Heute abend gehts weiter nach Bali. Wieder mal Beachlife und surfen. Freue mich riesig und kann es kaum erwarten dort zu sein.

Stay tuned!!

..poonkdo Part II..

Mai 2nd, 2010

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Unglaublich, ich bin in Hanoi angekommen ohne weitere Pannen, ohne Unfall, natürlich ein paar kleine Narben und ein Auspuff-Branding am Bein. Viele Mechanic-Skills dazu gelernt und jetzt am Versuchen, mein Verkaufstalent zu nutzen um Sergej dem nächsten Touristen zu verkaufen.

Mein letzter Blog kam aus Hue, der ehemaligen Hauptstadt. Viele geschichtliche Gebäude, französisches Flair und super Essen. Vietnamesiche Pancakes mit Shrimps und Bambusssprossen, Noodle-Soups mit Chicken und tonnenweise Gemüse oder auch mal eine Pizza zur Abwechslung. Vietnam ist kulinarisch ein Leckerbissen!!
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Die Fahrt quer durchs Land war bis zum Schluss fantastisch, aber nicht mehr ganz so spektakulär wie in den Bergen im Süden. Der Weg führte von Hue nach Khe San, eine kleine Stadt inmitten der DMZ. Ein paar Monumente erinnern an die Zeit des Krieges vor 35 Jahren. Im Norden ist das Wetter viel kühler, 20-25 Grad, da zieht man sich locker mal lange Hosen und den dickeren Pullover an…Etwas weniger lustig war der Weg von Thanh Hoa nach Ninh Bin. Es pisste nur einmal an diesem Tag, 24 Stunden. Klatschnass und ordentlich durchgeweicht sind wir in Ninh Bin angekommen. Zu meinem Erstaunen haben alle Bikes das schlechte Wetter gut überstanden, ausser Clints Bike. Seine Kupplung hat sich exakt bei Ankunft im Hotel in seine Einzelteile aufgelöst…Paar Tage in Ninh Bin mit diversen Hotelroomparties und einen kleinen Highlight, dem Besuch eines Fussballspiels der höchsten vietnamesischen Liga. Das Niveau, naja, vielleicht 1.Liga in der Schweiz, aber ein cooles Stadion, lustige Stimmung mit Trommeln und Trompeten (Krachwanzä minang..), aber leider keine Pyroshow…War trotzdem super!! Ebenfalls empfehlenswert war der kleine Ausflug nach Tam Coc, in einer kleinen Nussschale über Flüsse vorbei an imposantem Gebirge, Reisfeldern und Wild-Life.
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Unterwegs nach Halong Bay hatten wir dann den ersten Unfall. Erin und Lucas aus OZ flogen im hohen Bogen in die Büsche am Strassenrand. Ein leicht verknackster Fuss war zum Glück die einzige Verletzung die die beiden zu beklagen hatten.
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In Halong Bay war dann erst mal 3 Tage relaxen angesagt in einem 30$ Room, für welchen wir in der Schweiz locker 200 bezahlt hätten. 3 Tage aus der Mini-Bar leben, Filme schauen auf HBO und mal nichts tun, herrlich. Nach diesen paar Tagen machten wir eine Tour in der Halong Bay. Atemberaubend diese Hügel inmitten der Buch, sogar Sergej genoss die Aussicht wärend ich abwesend war (siehe Foto..). Wir besuchten eine riesige Höhle, waren mit dem Kajak eigenhändig in der Bucht unterwegs (allerding um 7am…), gingen in einen Nationalpark auf Cat Ba und übernachteten auf einem grossen Junk-Boat inmitten der Hügel. Die Karaokenacht dürfte nicht nur für uns unvergesslich sein, sondern auch für den Staff und die anderen Leute die schlafen wollten auf dem Boot..:-) Ein super Ausflug gewesen. Auch ein Abend im Casino mit 20 min Black-Jack und 75$ Gewinn durfte nicht fehlen.
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Tja, und dann gings nach Hanoi. Seit wir hier sind haben wir nicht wirklich viel gemacht. Bia Hoi (Bierstände auf der Strasse) den halben Tag, Hotelroomparties mit mehr Schäden als wohl die grössten Rockstars je verursacht haben und das ewige Versuchen die Bikes zu verkaufen. Immerhin sind wir gestern an eine Vorstellung der vietnamesischen Waterpuppetshow gegangen. Kulturell gesehrn sicherlich schön, aber dass während der 45 min Show 2 von 5 Leute unserer Crew einfeschlafen sind ist auch recht aussagekräftig..
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Momentan ist die grosse Zeit des Abschiednehmens. Gestern verliessen uns Jan und Joris, heute Liz nach 3 Monaten gemeinsamer Reise und ich habe mein Bike heute verkauft. Eine unglaubliche Reise durch Vietnam geht zu Ende, mit Sicherheit die Beste die ich je unternommen habe. Millionen Eindrücke von einem wunderschönen und freundlichen Land das ich nur vom Hörensagen kannte, viele neue Freunde, ein gutes Wissen über Motorbikes und ein paar Brocken Vietnamesisch (ok, vielleicht nicht sehr hilfreich in anderen Ländern..)
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Morgen fliege ich am Abend nach Singapore für ein paar Tage bevors dann am 12. Mai für einen Monat nach Bali/Gili-Islands geht zum Surfen.
Ich werde Hanoi mit einem lachenden, aber ganz sicher auch mit einem weinenden Auge verlassen.

GOOD BYE POON-KDO CREW, GOOD BYE SERGEJ, GOOD BYE VIETNAM!!

..let’s go Poonkdo!!..

April 12th, 2010

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Motorbike gekauft, eine Stunde ausprobiert, ein mal Schlafen und los gings!! Welcome zum mit Abstand besten Trip den ich je gemacht habe:
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Motorbike fahren in Vietnam ist ziemlich einfach. Auf welcher Seite du überhohlst ist etwa gleich unwichtig wie auf welcher Strassenseite du fährst. So fühlte ich mich ready um ca 2500 km durchs Land zu fahren. Töff bepackt mit meinem Rucksack und Gitarre gings los, von Saigon nach Phan Thiet an der Küste. Vorbei an Reisfeldern und einer schönen Landschaft schafften wir am ersten Tag knapp 180 km. Ganz in der Nähe von Phan Thiet liegt Mui Ne. Ein Ort bekannt für seine weissen Sanddünen. Auf einer Art Hartplastik “Schlitten” die Düne hinabzusliden war verdammt lustig. Viel mehr konnte man aber an diesem verlassenen Ort nicht machen, dies erklärt auch wieso ein 60 jähriger Local nachmittags um 2 sturzbetrunken im Restaurant am Boden lag…

Natürlech hatte ich auf dem Weg nach Mui Ne meine ersten Pannen. Eine Minsk ist keine Minsk wenn nicht fast täglich etwas defekt ist. So werde ich langam aber sicher zum Mechaniker und falls ichs nicht selber reparieren kann gibts gefühlte alle 100 Meter einen Repairshop. Vietnamesen helfen unglaublich gerne. Falls sie uns mal nicht helfen können, werden wir nicht einfach weitergeschickt, sondern der Mechaniker organisiert jemanden der sich mit dem Problem auskennt. Top!
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Von Mui Ne gings dann in die Berge nach Dalat. Steil bergauf durch Wälder, kleine Bergdörfer, winkenden Leuten, Waldbränden und den schönsten Aussichten der Welt. Die dunkelgrünen Wälder mit den knallgrünen Reisfeldern im Vordergrund und am Himmel ein Sturm der sich zusammenbraut…Herrlich..Kurz vor Dalat prasselte dann dieser Sturm auf uns herunter. Ich konnte mich noch gerade in eine Holzhütte von 3 Locals retten. Da ich meine Gitarre natürlich dabei hatte, spielte ich den Jungs ein paar Songs, sie offerierten mir Tee und Krackers…Nachdem Hagelsturm gings dann hinauf nach Dalat (1600m.ü.M). Eine farbige Stadt mit einem grossen Markt, hässlichem Kaffee aber herzlichen Leuten. Habe Sergej (Name meiner Minsk) dann einen Selfmade Service verpasst, paar Teile ausgetauscht…Wünnn, wie neu:-) In und kurz vor Dalat haben wir Khoen, Joris ubd Clint getroffen, alle auch auf Minsks. Die nächsten Tage sollten wir als “Juicy vs the 2 Stroke 4″ Gang die Strassen unsicher machen. Coole Truppe!!
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Wenn du mit dem Töff durchs Land reist bist du viel näher “bei den Leuten” als bei Bus oder Zugtrips. Geniesse das total. Hunderte von Leuten und Kindern winken uns zu und wenn wir irgendwo stopen um eine Pause zu machen in einer Hängematte am Strassenrand, sind wir DIE Attraktion. Ein gutes Beispiel ist mein platter Reifen in einem kleinen Dorf in the middle of nowhere: 45 Leute sind um Sergej gestanden und haben uns angestarrt als wären wir Aliens!! Passiert nicht alle Tage, dass ein paar Europäer in ihrem Dorf auftauchen.
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Die Fahrt von Dalat nach Nha Trang war eine der besten bis jetzt. Ich liebe die Berge in Vietnam, so wunderschön. Die Passstrassen runter vorbei an Reisfeldern, Wasserfällen, Dschungel, Aussichtsplattformen wo man halt als Busreisender nie anhält…Traumhaft!!
Nha Trang liegt wieder am Meer, deshalb liessen Liz und ich es uns nicht nehmen wieder einmal zu tauchen. Ein cooler Ausflug mit zwei tollen Tauchgängen. Vorallem der zweite, war es doch das erste mal, dass ich in Höhlen tauchte. Geil!!
Vor Nha Trang liegt Vinpearl-Island. Ein Vergnügungspark mit Rollercoastern etc und Wasserpark. Zu erreichen ist die Insel per Gondelbahn übers Meer. Fühlte sich extrem heimisch an eine Gondelbahn, halt einfach ohne Snowboard und 40 Grad wärmer. Der Wasserpark war mit ca 10 verschiedenen Rutschen abartig lustig, Rollercoaster und Kotzmaschinen sind eh Klassiker und am Schluss noch Puffautofaaaahrn!!;-) Hammertag gewesen.
Von Nha Trang gings zusamnen mit Andrew, einem Aussi der seid drei Jahren in Vietnam lebt und Liz mal geholfen hat als sie kein Benzin mehr hatte (Frauen…), gings in ein kleines Dorf ca 50 km nördlich. Wir erhielten durch Andrew die Möglichkeit für einen Homestay bei einer 72 jährigen Vietnamesin, die sogar Englisch spricht da sie mit einem US-GI verheiratet war. In ihrem kleinen Haus lernten wir dann Mother Nam kennen. Sie bekochte uns mit lokalen Spezialitäten, bemutterte uns und genoss es sichtkich mal wieder Englisch zu sprechen. Im Dorf wurden wir am Abend “herumgezeigt”, als uns der Nachbar zu einem Kaffee eingeladen hatte. Der Nachbar stolzierte mit uns Ausländern durchs Dorf an den Strand wo ich denmiesesten Kaffee meines Lebens runterwürgte (mit Salzwasser gemacht…). War aber trotzdem extrem witziger Abend. Am Tag darauf um 7Uhr auf den Markt, Noodlesuppe essen und bestaunen was es alles gibt auf dem Markt. Alles frisch, Fleisch, Fisch, Gemüse aller Art, mmmh!!
Dann noch ein zmittag mit Mother Nam bevor Clinnt und Joris uns auf dem Hifhway Number 1 traffen. Tolle Sache so ein Homestay, viele Eindrücke und neue Erlebnisse.
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Highway am Meer entlang bevors zurück in die Berge geht?! Weltklasse..Wir fahren also keines Wegs direkt von Saigon nach Hanoi, es ist mehr ein Zickzack Kurs quer durch Vietnam. Zurück im Gebirge auf dem Ho Chi Minh Trail mit noch schönerer Aussicht da das Wetter besser ist, knapp 40 im Schatten und Fahrtwind der sich nicht erfrischend sondern wie ein Föhn anfühlt, Vietnam ist einfach geil. Passstrassen, intensive Farben der Natur, Vietnam ist das schönste Land der Welt!!
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Nach ein paar Tagen auf Achse, waren wir in Hoi An. Hoi An ist bekannt für seine Taylorshops. Ich liess mir einen massgeschneiderten Anzug machen, Jeans, einen Hoodie und ein Shirt für schlappe 175 US-Dollar. Die Stadt selber mega härzig. Französischer Style, kleine Gassen überall, paar gute Bars und coole Leute! Waren super Tage an diesem schönen Ort.
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Via Bach Ma Nationalpark mit Wasserfall zum runterrutschen, einem kurzen Trekk in den Bergen und einer riesen Spinne neben unserem Hotelzimmer sind wir nun in Hue angelangt. Die wohl besten drei Wochen meines Trips sind vorbei, aber kommen noch ein paar Wochen Vietnam dazu. Visa ist verlängert und ich freue mich mega auf den Rest des Biketrips!!
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Wüünnnnnn…;-)
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Stay tuned!

..Viet-Fuckin’-Naaaam..

April 4th, 2010

Als ich vor gut einem Jahr meine Reise plante, gab es Sachen an die ich nicht mal im Traum gedacht hätte. Darunter fallen unter anderem eine Tauchlizenz in Thailand zu machen, mitten in den Central Highlands von Vietnam während eines Gewitters ein kleines Konzert zu spielen für 4 Locals die mir Obdach gewährten oder von einem Schweden einen alten 125ccm Töff auf der Strasse zu kaufen und damit quer durch Vietnam zu fahren. Genau solche Dinge passieren aber auf Reisen und machten meine letzten knapp 6 Monate wohl zur spannendsten und erlebnisreichsten Zeit in meinem Leben!! NEVER TRY, NEVER KNOW…
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Nach einem Monat in Cambodia musste ich das Land verlassen. Wieso in SE-Asia fast alle Visa nur einen Monat gültig sind, konnte mir bis anhin noch niemand erklären…Etwas gutes hat diese Begrenzung allerdings, man reist weiter und bleibt nicht überall monatelang hängen. Per Bus und Fähre habe ich zusammen mit Liz, einer Amerikanerin die ich vor gut 5 Wochen in Laos getroffen habe, die Grenze nach Vietnam überquert. Selten war ich so gespannt auf ein Land und konnte es kaum erwarten endlich dort zu sein. Unsere erste Station war Phu Quoc, eine wunderschöne Insel südlich von Vietnam. Ein paar Strandtage und ein ganz geiler Snorkeling-Trip bedeuteten gleichzeitig das Ende unserer 3 Wöchigen Insel und Beachtour. Die Haut etwas braungebrannter als auch schon und etwas “beached-out” (welch Luxusproblem..) gings nach Ho Chi Minh City, oder wie es früher hiess Saigon. In dieser Stadt leben ca 8 Millionen Menschen und es gibt gefühlte doppelt soviele Scooters!! Unglaublich chaotisch und kriminell sieht der Verkehr vom Trottoir gesehen aus, simpel, einfach und no rules wenn man selber fährt. So macht Verkehr Spass, nicht so wie in der Schweiz wo in jeder Ecke ein Bulle sitzt und nur darauf wartet dir eine Busse zu verpassen…
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Das Nachtleben in Saigon wird geprägt von coolen Bars und Clubs, in denen jeden Abend was läuft. Vielleicht nicht allzu exzessiv, aber mit Style. Die Stadt selber hat viele Sehenswürdigkeiten, welche wir auf einer Scootertour mit Day and Diamond, zwei Locals besichtigt haben. Notre Dame, City Hall, Opera House um nur ein paar zu nennen. Kein Tag in Saigon geht vorbei, ohne dass du mindestens eine Noodle-Soup an einem der hunderten von Ständen gegessen hast, oh man wie ich diese Soups liebe…8000 -10000 Dong (ca 50 Rappen) und man hat so was von gegessen!!
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Mit Day and Diamond haben wir auch eine 2-tägige Tour zu den Cu Chi Tunnels und runter ans Mekong Delta gemacht. Die Region um Cu Chi war während des Vietnamkrieges vor ca 40 Jahren hart umkämpft. Die Vietcong bauten unterirdische Kanäle von über 250 km Länge mit so kleinen Eingängen, damit die Amerikaner nicht durchpassten. In diesen Kanälen lebten die Vietcong jahrelang. In einem für Touristen um 1.5x vergrösserten Tunnel, robbten wir 75 Meter tief unter der Erde rum und konnten so hautnah erleben, wie eng und heiss es in solch Tunneln wird. Für die paar Klaustrophobiker welche vor uns im Tunnel waren, definitiv kein Spass.
Allgemein lernte ich einiges über den Vietnamkrieg, auch wie clever die Vietnamesen waren. Unglaublich brutale, aber durchdachte Fallen im Dschungel, oder Schuhe deren Sohlen um 180 Grad verdreht waren, damit die GI’s nicht wussten in welche Richtung der Vietcong effektiv rannte oder wie Schiesspulver von gebrauchten Ami-Bomben wiederverwertet wurde und Mienen daraus gebaut wurden.
Nach dieser geschichtlichen Lehrstunde fuhren wir zum Mekong Delta, kauften frische Tigerprawns und ein paar Bier, gingen auf ein kleines Boot und machten ein hammermässiges BBQ auf dem Fluss in den Sonnenuntergang. Man merke: Wenn der Fisch/Shrimp whatever noch zappelt im Feuer, dann ist er sicher frisch…Eine Firefly-Jagd rundete den perfekten Abend dann noch ab.
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Zurück in Saigon besuchten wir noch das War-Museum. Sehr interessant, auch wenn etwas einseitig. Im Grunde wird in diesem Museum nur gezeigt, welche Greueltaten die Amerikaner gemacht haben. Trotzdem sehr imposant, schockierend und fesselnd zugleich.
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Tja, und dann traf ich Victor aus Schweden, welcher von Hanoi nach Saigon mit den Töff gereist ist. Den Rest kennt ihr bereits aus dem vorherigen Blog, ich habe seine Maschine mit diversen Macken gekauft, lernte kurzerhand wie man Töff fährt in einem der grössten Verkehrschaos der Welt, ein Crashkurs in Mechanik, voila, am Tag darauf verliessen Liz und ich (sie hat sich einen Scooter gekauft) Saigon. Unterdessen sind wir mehr als 1000 km weit gefahren, haben Landschaften gesehen die zu den allerschönsten gehören die ich je gesehen habe, Menschen getroffen die in ihrer Hilfsbereitschaft unübertreffbar sind und neue Freundschaften geschlossen. Diese Minsk-Tour ist das geilste was ich je gemacht habe, so erlebt man ein Land, die Leute und ich werde zum Mechaniker. Alle Details zur Tour gibts in ein paar Tagen in einem speziellen Tour-Blog aus Hoi An.

Stay tuned!!

..mis neue baby…

März 22nd, 2010

Oftmals hab ich mir zu Hause überlegt, ob ich die Töff-Prüfung machen soll und im Sommer öfters mal auf 2 Rädern rumzukurven. Kosten und viel Schweizer-Bünzli-Kurse-Kram haben mich aber davon abgehalten.
Nun, ich bin in Vietnam und da interessierts kein Schwein ob du eine Prüfung abgelegt hast, ob der Töff eingelöst ist und jedes Jahr ein sauteurer Service gemacht wurde. Hier kaufst du dir ein Bike und fährst einfach mal quer durch Saigon und probierts zum ersten Mal in deinem Leben ob du das überhaupt kannst.

Die halbstündige Generalprobe habe ich heute gemacht, hat funktioniert und ab morgen früh fahre ich mit dieser alten Minsk quer durch Vietnam bis nach Hanoi.

Wüüünnnnnnnn……
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PS: Ein ausführlicher Bericht von Vietnam folgt…

..neue picz online..

März 17th, 2010

Nach etlichen Monaten mit unglaublich langsamen Internetverbindungen, konnte ich heute mal wieder neue Fotos raufladen.
Wie immer unter “Gallery” oder auf Facebook.
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Viel Spass!

..cambodia..biggest surprise so far..

März 11th, 2010

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Knapp 4 Wochen sind vergangen seid meinem letzten Blog. Dies hat nicht etwa damit zu tun, dass ich keine Lust mehr habe zu schreiben oder zu faul bin, nein, es liegt viel mehr daran, dass Cambodia dermassen viel zu bieten hat oder ich mich auf Inseln aufhalte auf denen pro Tag 2-6 Stunden Strom vorhanden ist. Dass dieser Strom nicht für Wireless und Internetverbindungen genützt wird sondern zum kochen und mixen von Fruchtshakes aus frisch gepflückten Mangos, Kokosnüssen oder Wassermelonen, ist ja klar.
Aber zurück an den Anfang meiner Cambodia-Tour.
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Siem Reap ist bekannt geworden durch die Tempelanlagen Angkor Wat. Angkor war im 18. Jahrhundert bereits eine Millionenstadt, als z.B. in London noch keine 10000 Leute gelebt haben. Sehr eindrücklich diese uralten Ruinen zu besuchen, vorallem morgens um 5 zum Sonnenaufgang.
Siem Reap hat auch ein lustiges Nachtleben. Konzerte in den Strassen sind keine Seltenheit, Locals und Touristen feiern gemeinsam die ganze Nacht durch mit 3dl Bier für 50 Rappen und ein Päckli Zigis für 35 Rappen….Eigentlich ja genial solche spontanen Partys, nur ein bisschen blöd morgens um 4 ins Guesthouse zurückzukommen und das Tucktuck um zum Angkor Wat zu fahren wartet bereits…auf jeden Fall ein unvergesslicher Tag geworden!!
Nach ein paar Tagen und einer kleinen Poolparty in einem Bonzenhotel, sind wir per Bus in die Hauptstadt Phnom Penh gefahren.
Wie es sich für eine Hauptstadt gehört, ist hier ziemlich viel los. Eine Menge Verkehr, viel Lärm und viele Leute. Also nicht gerade einer der Orte die ich bevorzuge. Trotzdem war der Aufenthalt in Phnom Penh extrem interessant. Wir besuchten die Killing Fields und das dazugehörige Museum und lernten viel über die Zeit als die Khmer Rouge vor knapp 40 Jahren mit ihrer kranken Ideologie das Land an sich riss und Millionen von Cambodschanern auf brutalste Art und Weise hingerichtet wurden oder sich zu tode arbeiteten in den Arbeitslagern. Die Killing Fields waren damals das Zentrum der Massenhinrichtungen. 86 Massengräber wurden bisher ausgehoben, darunter solche mit über 450 Leichen ohne Kopf, oder solche mit über hundert Frauen und Babys ohne Kleider. Babys wurden an den Beinen gehalten und an Bäumen zu tode geschlagen und einfach in ein Massengrab geworfen, Männer mit Macheten die Schädel eingeschlagen etc…Unglaubliche Storys haben wir von unserem Guide erfahren, welcher am Ende der Tour kein Geld von uns annehmen wollte, sondern einfach froh ist die Geschichte Cambodias weiterzuerzählen und in die Welt herauszutragen. Ein sehr interessanter wie auch trauriger Ausflug.
Nach 4 Tagen Phnom Penh gings dann in den Süden nach Sihanoukville. Direkt am Strand gelegen verbrachten wir 5 Tage an diesem Ort. Diverse weisse Sandstrände laden tagsüber zum baden im kristallklaren Wasser ein, zum Sonne tanken bei 37 Grad am Schatten und zum schwitzen.. Wenns so heiss ist, dann ist sogar 30 Grad warmes Wasser erfrischend….Gitarre spielen im Sonnenuntergang am Strand, lesen und geniessen, das Leben kann sooo schön sein. Die Hitze und Feuchtigkeit zieht aber auch Moskitos an. Staunte nicht schlecht als ich eines morgens aufwachte und 52 (!!) Moskitostiche am Rücken hatte (von Liz gezählt..)!!!
Im Utopia-Club haben wir dann zwei alte Bekannte getroffen: AK und Felicia aus Schweden die Simon und ich in Luang Namtha (Nord-Laos) kennengelernt haben, arbeiten seid 2 Wochen in diesem Club. Bier und alle Shots for free…amazing!! Lustiges Gefühl in Cambodia in einen Club zu spatzieren und den Staff zu kennen…Hier habe ich auch mal ein wenig die Olympischen Spiele verfolgt, Fazit: Canada putzt die Amis, die Schweizer scheiden standardmässig spätestens im Quarterfinal aus, im “Bäsele und Wüsche” waren wir immer stark, wir sind wieder eine Skination und Simi Ammann ist Gott!!
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Nach etwas mehr als 2 Monaten kam dann leider der Moment um mich von Simon zu verabschieden. Er geht zurück nach Thailand um am 17. März zurück nach Slowenien zu fliegen. Es war eine absolut geile Zeit, die vielen Gespräche, Jokes, Partys und vorallem auch Jam-Sessions werde ich nie vergessen. Dank ihm habe ich wieder die Freude am Gitarre spielen gefunden die mir bis jetzt nur ein Mensch vermitteln konnte: Teddy Zahler (Bettlacher Gitarrenschüler mögen sich erinnern..)
Thanx Zanka!!! CU in Slovenja!!
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Die Abreise von Simon bedeutet allerdings nicht, dass ich jetzt alleine unterwegs bin. Liz, aus der Nähe von Boston, haben wir in Dondet getroffen und ist seither mit uns unterwegs. Wir beide sind am Tag darauf nach Bamboo-Island gegangen per Nussschale. Eine kleine Insel 4km südlich von Sihanoukville, ein Traumstrand in weiss, Palmen, keine Strassen, kein Strom tagsüber, nur Abends von 6-12 gabs Strom. Wer den Film The Beach gesehen oder das Buch gelesen hat, same same!! Abseits von jeder Civilisation, nur ein paar kleine Holzbungalows und eine kleine Bar in der aber Abends die Post abgeht. Koh Ru, unbedingt zu empfehlen. Eine spezielle Bekanntschaft hab ich dort gemacht: Habe Tom aus OZ kennengelernt, als ich ihm gesagt habe woher ich komme, fängt er an Mundart zu sprechen mit lustigem Aussie-Akzent. Er hat 14 Monate in Aarau im Pickwick-Pub gearbeitet..an solch einem Ort erwartet man keine Mundart sprechenden Aussies…;-)
Ansonsten war relaxen pur angesagt im Paradies von Bamboo-Island, viele neue Leute aus allen heeren Ländern kennengelernt und eine gute Zeit gehabt, 3 stündige Snorkellingtour um die halbe Insel gemacht, natürlich täglich Gitarre gespielt und ja…das Leben genossen!!
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Nach knapp einer Woche sind wir nach Kep gegangen und haben dort die Pfefferplantagen besucht. Von hier kommt der weltbeste und berühmte Kampot-Pfeffer. War ziemlich interessant. Das ganz spezielle an diesem Ausflug war aber, dass an diesem Tag “International Womens Day” war, heisst, Feiertag und verlängertes Wochenende in Cambodia. Noch auf der Plantage wurden wir vom Pfeffer-Max eingeladen an seinem Familienfest teilzunehmen. Natürlich nahmen wir die Einladung an. Frische Mangos und Ananas, ein zwei Bier und spannende Geschichten von den Familienältesten die zu meinem erstaunen sehr gut englisch sprachen. Ein ganz geiler Tag gewesen. In Kep gibts auch einen Crab-Market. Frische Krebse direkt aus dem Meer an einer Pfeffersauce?! Eine Delikatesse (auch wenn ich mir den Daumen aufgeschlitzt habe an meinem Essen…)
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Die letzten paar Tage habe ich auf Rabbit-Island verbracht, einer ähnlichen Insel wie Bamboo-Island, einfach nicht ganz so traumhaft. Dies nennt man glaub ich ein Luxusproblem.. Ich lese praktisch täglich ein Buch und relaxe noch ein wenig. Habe es sogar fertig gebracht innert 5 Minuten zwei mal vom gleichen Skorpion gestochen zu werden. Immerhin war das Mistvieh nicht giftig und ich konnte mich weiterhin dem Nichtstun widmen…Nachts baden im Meer hat was ganz was spezielles. Jede Bewegung im Wasser bringt das Plankton zum leuchten, sieht ganz geil aus unter Wasser von tausenden kleinen Lichtlein beleuchtet zu sein…
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Nun bin ich in Kampot bevors am 15. März nach Vietnam geht. Von da aus sollte es dann auch technisch gesehen wieder vermehrt möglich sein, einen Blog zu schreiben.
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So long, enjoy yourself!!
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PS: An alle Daheimgebliebenen die Skype haben, gebt mir mal
eure Kontaktinfos durch, wäre schön nach 5 Monaten mal wieder mit euch zu plaudern…